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Aktuelle Pressemitteilungen


Sascha H. Wagner; DIE LINKE. NRW

Jetzt endlich umsteuern: Für eine soziale Offensive für NRW

Am heutigen Donnerstag haben die nordrhein-westfälische Linke-Bundestagsabgeordnete Sylvia Gabelmann, die stellvertretende Landessprecherin der NRW-Linken, Inge Höger, und Linke-Landesgeschäftsführer Sascha H. Wagner das sozialpastorale Zentrum Petershof in Duisburg-Marxloh und die gemeinnützige Organisation fiftyfifty, die in der Arbeit mit Wohnungslosen in Düsseldorf tätig ist, besucht.

„Es war uns wichtig, uns ein realistisches Bild von der Arbeit von Organisationen zu machen, die sich in NRW um sozial benachteiligte und ausgegrenzte Menschen kümmern. Das Engagement und der Optimismus der engagierten Helferinnen und Helfer im Petershof und bei fiftyfifty hat uns tief beeindruckt. Dass durchschnittlich rund 1.000 Menschen wöchentlich darauf angewiesen sind, die Hilfsangebote im Petershof wahrzunehmen, ist ein politischer Skandal. Ebenso, dass dieses einzigartige Projekt nicht mit staatlichen Geldern gefördert wird. Damit zeigt die Stadt Duisburg um Oberbürgermeister Sören Link (SPD) nur einmal mehr, dass ihr an der Bekämpfung von Armut und an der Unterstützung von Bedürftigen nichts gelegen ist“, so die Bundestagsabgeordnete Sylvia Gabelmann.

„Es ist ein Unding, dass es in einer so reichen Stadt wie Düsseldorf überhaupt Menschen gibt, die wohnungslos sind. Die Linke fordert die Stadt Düsseldorf daher auf, dass Projekt 'Housing First' von fiftyfifty zu unterstützen und dafür Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wohnen ist ein Menschenrecht und darf nicht den fragwürdigen Gesetzen des Marktes zum Opfer fallen. Ich erwarte, dass die Düsseldorfer Politik in Sachen Bekämpfung der Wohnungslosigkeit endlich tätig wird und tragfähige Konzepte zur Verbesserung der Situation der Betroffenen vorlegt“, stellt Inge Höger klar.

Sascha H. Wagner ergänzt: „Armut ist kein Naturphänomen. Wir werden uns auch weiterhin an der Seite von sozialen Initiativen, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden für soziale Gerechtigkeit stark machen. Die Armutsspirale im Ruhrgebiet kann durchbrochen werden, wenn die politisch Verantwortlichen dies nur wollen. Was die Menschen in NRW brauchen, ist eine soziale Offensive, die mit Investitionen in den Bereichen Arbeit, Bildung und Soziales einhergehen muss.Dafür werden wir auch weiterhin offensiv streiten.“

Weitere Informationen zu den besuchten Projekten:

http://www.peter-und-paul-marxloh.de

http://www.fiftyfifty-galerie.de